Tipps für Lehreralltag und Freizeit

Der Lehreralltag ist nicht mehr der, der er einmal war. Stand früher vor allem der Unterricht im Mittelpunkt, so ist dieser und seine Vorbereitung heute nur mehr eine von vielen Aufgaben, die auf Lehrer einprasseln. Da kann es nicht wundern, dass Stress überhand nimmt und nicht wenige Lehrer unter Burnout leiden.
Antwort auf die neuen Anforderungen, denen man als Lehrer kaum aus dem Weg gehen kann, muss eine neue Lebensweise sein. Eine Lebensweise, die neben dem Schulalltag auch stärker die immer knapper werdende Freizeit in den Blick nimmt.
Hier drei knappe, alltagstaugliche Tipps!


Sich etwas gönnen

Das Maß der persönlichen Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit hängt davon ab, inwiefern man hier und jetzt Glück und Zufriedenheit erlebt. Deshalb sollte man "Belohnungen" für getane Arbeit und erreichte Ziele auch nicht in allzu ferne Zukunft schieben, sondern sich gegenwärtig belohnen. Und das kann so einfach gehen:


Ergreifen Sie die Initiative, unternehmen Sie tatsächlich etwas: Hobby, Volkshochschulkurs, Sport, Museumsbesuch, Konzert, ...
Gönnen Sie sich nach längeren und intensiveren Arbeitsphasen gleich eine Belohnung: Kneipen- oder Kinobesuch, Spaziergang, leckeres Essen, ...
Verschaffen Sie sich einen klaren Kopf, rufen Sie alte Freunde an, lernen Sie neue Leute kennen, ...
Engagieren Sie sich, werden Sie aktiv: Suchen Sie in Ihrer Nachbarschaft nach Möglichkeiten zum sozialen Engagement, streichen Sie Ihren Zaun, nehmen Sie den Ausbau des Speichers in Angriff, ...

Ruhe finden

In der Schule gibt es kaum Möglichkeiten, dem Trubel und Lärm zu entkommen. Doch Ruhe tut bitter not, denn zu viel Lärm erzeugt Stress. So verschaffen Sie sich Ruhephasen:


Nutzen Sie einfache Puffertätigkeiten während des Unterrichtsalltages zum Abschalten, z.B. den Weg zur Schule und zurück, die Wege von einem Klassenzimmer zum anderen, Schreibphasen der Schüler, Kopier- und Sortierarbeiten usw.
Planen Sie nach dem Unterricht eine längere Regenerationsphase ein. Gönnen Sie sich im "Mittagstief" einen 30-minütigen Mittagsschlaf.
Bauen Sie mit gezielten Entspannungstechniken wie Yoga, autogenem Training, Meditation usw. den postschulischen Erschöpfungszustand ab.
Unterbrechen Sie umfangreichere Tätigkeiten, z.B. Aufsatzkorrekturen, durch angemessene Kurzentspannungen. Arbeitsphasen sollten nicht länger als 90 Minuten dauern!

Konzentrationsphasen einlegen

Im Schulalltag prasseln ständig Informationen und Aufgaben auf Sie herein. Doch um sich Wichtiges merken zu können, muss man einen klaren Kopf bewahren. Hier einge Tipps:


Ziehen Sie sich zurück. Sorgen Sie dafür, dass Sie in Konzentrationsphasen nicht von Schülern oder Kollegen gestört werden. Gibt es dazu vielleicht einen Ruheraum in Ihrer Schule?
Schmerzen und Verspanungen sind Konzentrationskiller. Achten Sie auf bequeme Sitzhaltung. Wechseln Sie im Unterricht zwischen Steh- und Sitzphasen.
Sorgen Sie für Frsichluft und gute Lichtverhältnisse im Klassen- und Lehrerzimmer. Nutzen Sie die Pausen zum Luftschnappen.
Auch leise Musik hat konzentrationsfördernde Wirkung. Wenn Ihnen das liegt, dann probieren Sie es doch einmal mit einem MP3-Player.

Buchtipps

Essen und Trinken gegen Burnout - Tipps und Rezepte
Lehrer und trotzdem gut drauf

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