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"Ein Besuch in der Teddyklinik" auf Lesetour
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Wie schnell kann es passieren, dass ein Kind mal ins Krankenhaus muss. Die Stiftung KreBeKi möchte mit der Erzählung rund um Teddy Moritz Kindern die Angst vor dem Krankenhaus und all dem Unbekannten dort nehmen. Dazu wollen auch die Autorin des Buches, Eva Christian, und der CARE-LINE Verlag beitragen. Deshalb geht das Buch nun nicht nur in und um Regensburg auf Lesetoiur - organisiert von KreBeKi -, sondern die Autorin besucht selbst Münchner Kindergärten. Den Startschuss für München gab es am 2.5.2011 im Kinderhaus St. Joachim (Obersendling), wo in zwei Gruppen ingesamt 50 Kinder begeistert der Geschichte gefolgt sind. Weitere Lesungen gab es inzwischen auch in der Städtischen Kindertagesstätte Siglstraße, im Kindergarten "Rasselbande" und im Kindergarten "Regenbogen", in der Städtischen Kindertagesstätte Blumenauerstraße und in den Katholischen Kindergärten St. Korbinian und St. Peter (alle in München).
Teddy Moritz besucht auch Ihren Kindergarten!
Die Lesungen in Kindergärten sind kostenlos und die Stiftung KreBeKi ermöglicht es, dass die Autorin sogar noch ein kleines Geschenkpaket für die Kinder mitbringt: Jedes Kind, das an einer Lesung teilnimmt, erhält ein Malbuch, das die Geschichte noch einmal ancherzählt (so lange der Vorrat reicht). Außerdem wird jedem Kindergarten ein kostenloses Büchlein übergeben.
Die Lesung, die für Kinder von ca. 4-6 Jahren geeignet ist, dauert etwa eine Stunde. Dabei sind die Kinder nicht auf das Zuhören beschränkt, sondern dürfen selbst mitreden und über eigene Krankenhauserfahrungen berichten.
Ideal ist es, wenn die zuhörende Gruppe nicht mehr als 25 Kinder umfasst. Bei Bedarf können gerne mehrere Lesungen hintereinander erfolgen.
Außerdem gibt es einen Großteil der Bilder aus dem Buch als PowerPoint-Präsentation, die über Computer und Beamer (sofern vorhanden) während der Lesung gezeigt werden können.
Melden Sie sich bei unserem Münchner Redaktionsbüro, wenn Sie Interesse an einer Lesung haben:
Tel.: 089 / 78576372
Fax: 089 / 78576374
Mail: e.christian@voegel.com
Wir können Termine sehr variabel mit Ihnen abstimmen.
Abbildung: Ein Besuch in der Teddyklinik - Wie Teddy Moritz seine Angst vor dem Krankenhaus verlor
das Interesse an den Lesungen ist auch 2012 ungebrochen und viele Kinder freuen sich über den Besuch von Moritz und seinen Freunden, die Ihnen ganz genau erklären, wie es im Krankenhaus zugeht.
So haben auch Kinder aus drei Gruppen des Städtischen Kindergartens Menaristraße (München) gespannt mitgefiebert, als Teddy Moritz in der Klinik versorgt wurde.
Ein Kurzbericht der Autorin
Für mich war der Auftakt dieser Lesetour eine ganz neue Erfahrung. Normalerweise sitze ich ja am Schreibtisch und vor dem Computer und schreibe. Diejenigen, für die ich schreibe, habe ich dabei zwar immer im Hinterkopf, aber nie vor Augen.
Am 2. Mai war das im Kinderhaus St. Joachim im Münchner Stadtteil Obersendling etwas ganz anderes. Morgens, als die Kinder gebracht wurden und die Erzieherinnen sich natürlich erst einmal um das Entgegennehmen der Kinder kümmern mussten, wuselte es nur so um mich herum, als ich erst einmal in einer Kindergartengruppe "geparkt" worden bin. Da hat sich schon in den ersten Minuten gezeigt, wie unterschiedlich diese Kinder sind: Manche warfen ein paar neugierige Blicke in meine Richtung, wandten sich dann aber schnell wieder ab. Andere machten vorsichtig einen großen Bogen um mich, Fremdkörper, der ich doch in der Gruppe war. Aber zwei oder drei Kinder sahen mich dann auch als Attraktion, zu der man sich schnell mal setzt, die man genau beobachtet und der man auch etwas erzählen kann.
Genau diese Vielfalt im Entgegenkommen und Verhalten konnte ich dann auch während der Lesung erfahren. Die zwei Gruppen mit jeweils ca. 25 Kindern lauschten nacheinander im Turnraum gespannt der Erzählung rund um Teddy Moritz und seinen Klinikbesuch. Schon bei meinen ersten Fragen an die Kinder stellte sich schnell heraus, dass einige sich sehr gerne beteiligten, auch schon eigene Erfahrungen mit dem Krankenhaus gesammelt hatten und natürlich darüber berichten wollten.
Auch in die Figuren der Erzählungen konnten sich die Kinder schnell hineinversetzen. Keine Frage: Natürlich hat Moritz Angst, als er hört, dass er in die Teddyklinik soll. Wer hätte die denn nicht? Und schnell ist auch die schlimmste Befürchtung erkannt: Moritz will auf keinen Fall aufgeschnitten werden! Kuno, der mutige und krankenhauserfahrene Rabe, wird selbstverständlich bestaunt und neugierig wird mit Moritz nachgeforscht, was Ultraschall denn nun ist.
Sehr bereichernd für die Interaktion mit den Kindern war, dass einige von ihnen wirklich schon Erfahrungen mit dem Krankenhaus gesammelt hatten und so auch auf ihre ganz eigene kindliche Weise den anderen Kindern erklären konnten, wie das mit Röntgen, Gips und Narkose nun ist.
Bestaunt wurde schließlich auch die Murmel, die aus Moritz Bauch herausoperiert werden musste und die dieser den Kindern natürlich als Beweis für seinen Heldenmut mitgebracht hatte.
Beim Verteilen der Bücher und der Ausmalbilder nach der Lesung war ich wirklich überrascht und gerührt, als die ersten leisen Anfragen nach einem Autogramm kamen. Die Schlange der Kinder wurde dann immer länger, aber natürlich habe ich jedem eine kleine Widmung in das Buch geschrieben.
Die Erzieherinnen haben mir im Anschluss an die Lesung berichtet, dass sie in ihrer Arbeit mit den Kindern inhaltlich daran noch etwas anknüpfen wollen. Mit allen Kindern wird geklärt, wie man sich in Notfällen verhält und wie man Hilfe ruft. Außerdem soll mit den Vorschulkindern in diesem Jahr noch ein Krankenhaus oder eine Arztpraxis besucht werden.
Für mich gab es dann wenige Tage nach der Lesung noch einmal eine große Überraschung: eine wahre Teddyflut! Viele der Kindergartenkinder haben ihr Ausmalbild nämlich wunderbar gestaltet und mir durch ihre Erzieherinnen zukommen lassen.
Ich freue mich schon jetzt auf die kommenden Lesungen und bin ganz gespannt auf die neuen Erfahrungen, die ich dort mit den Kindern sammeln kann.
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