Mathematik steht erwiesenermaßen bei vielen Schülern auf Platz eins im Ranking der unbeliebtesten Schulfächer. Mathematik wird als trocken und oft unverständlich angesehen, und selten sehen Schüler Möglichkeiten oder Notwendigkeiten, ihr mathematisches Wissen im Alltag einzusetzen. Daran sollte etwas geändert werden!

Beispiel 1: Modellbau

Im Sekundarstufenbereich bietet sich beispielsweise das Bauen von maßstabsgetreuen Modellen an. Lassen Sie das eigene Zimmer oder den Klassenraum doch einmal als dreidimensionales Pappmodell nachgestalten - eine ideale Möglichkeit, den Mathematik- und Kunstunterricht miteinander zu verbinden. Gefordert wird hier akkurates Messen und Zeichnen, Umrechnen von Einheiten und natürlich das Rechnen mit Maßstab. Produkt- und handlungsorientierter Mathematikunterricht - eine Gelegenheit fü motivierende Hausaufgaben!

Beispiel 2: Schülerfirma

Eine wesentlich umfassendere Idee: Gründen Sie mit Ihren Schülern eine Schülerfirma. Hier ist nciht nur mathematisches Können erforderlich, sondern u.a. auch wirtschaftliches Denken, Schaffen von und Arbeiten mit Strukturen und das Erfassen von komplexen Zusammenhängen. Sicher ein größerer Aufwand für den Lehrer, bis die Schülerfirma etabliert ist, aber ein projekt, das Ihre Schüler nicht nur im Mathematikunterricht fit macht, sondern auch auf das spätere Berufsleben vorbereitet.

Es gibt eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten, alltägliche Mathematik mit dem Unterricht zu verknüpfen. Machen Sie dies Ihren Schülern doch einfach einmal bewusst, indem Sie ein Mathe-Tagebuch führen lassen. Ihre Schüler sollen über eine Woche hinweg festhalten, wo sie in ihrem eigenen Alltag Mathematik anwenden.
Probieren Sie das selbst einmal aus. Sie werden staunen, wie Mathematik Ihr Leben durchzieht!

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